Dafür wählten wir eine der zahlreichen Seilbahnen für
unser Alpenerlebnis aus. Wir fuhren in drei Abschnitten zum Matterhorn Glacier
Paradise. Gemütlich ging es zunächst in kleinen 6er-Kabinen los. Nach der ersten
Etappe wurde es dann richtig voll. Die Skifahrer stiegen hinzu. An der nächsten
Station Trockener Steg war es dann schon richtig kalt und die Luft wurde
merklich dünner. Nach einer knappen Stunde waren wir dann ganz oben am Klein
Matterhorn in einer Höhe von 3820 Meter. Es ist der höchste Punkt der Alpen, der
mit einer Seilbahn erreichbar ist. Von hier hat man einen traumhaften Blick auf
das nahe Matterhorn und über die Alpenwelt der Schweiz und Italien. Es ist
der absolute Wahnsinn.
Der Weg über Aufzug und über die Treppe auf das
Plateau mit dem Kreuz war sehr beschwerlich. Jetzt wusste ich, was
richtige Bergsteiger aushalten müssen, wenn sie ohne Seilbahn die Berge
erklimmen. Die dünne Luft zwang meine Schwägerin in die Knie. Sie
erlitt kurzzeitig einen Schwächeanfall. Kaum zu glauben, dass hier so viele
Skiläufer ihre Abfahrten starten. Etwas unterhalb liegt der
Gletscher-Palast mit Eisskulpturen, Weindegustation und echten
Gletscherspalten. Der Eingang ist etwas unscheinbar. Man muss einige Meter über
die Skipiste rutschen, bevor man die Höhle sieht.