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Rundreisen in Südafrika

Rundreiseangebote incl. Flug ab Deutschland, z.B.:

  • Rundreise Südafrika, 12 Tage
    Johannesburg - Region Lowveld (Pilgrims Rest) - Krüger Nationalpark - Sabi Sand - Flug nach Kapstadt - Oudtshoorn (Straußenfarm) - Wilderness - Stellenbosch - Kapstadt
  • Gardenroute Südafrika/Swasiland, 15 Tage
    Kapstadt - Stellenbosch - Oudtshoorn - Knysna (Mossel Bay) - Plettenberg - Port Elizabeth - Flug nach Durban - Hluhluwe - Region Lowveld - Swaziland - Krüger Nationalpark - Pilgrims Rest - Blyde River Canyon - Pretoria - Johannesburg
  • Rundreise Südafrika, Swasiland, Lesotho, 13 Tage
    Johannesburg - Pretoria - Region Lowveld (Pilgrims Rest, Blyde River Canyon, Bourke´s Luck Potholes) - Krüger Nationalpark - Piggs Peak in Swasiland - Ngwenya - Ezulwini - Hluhluwe Nationalpark - Drakensberge - Kwazulunata in Lesotho - Durban - Kapstadt (Tafelberg, Robben Island)
  • Rundreise Südafrika und Namibia, 12 Tage
    Windhoek - Okanhandja - Swakopmund - Twyfelfontein (Petrified Forest) - Khorixas - Etosha Nationalpark - Windhoek - Kapstadt
  • Rundreise Südafrika, Namibia und Mosambik, 13 Tage
    Windhoek - Solitaire (Death Vlei) - Swakopmund (Wüste) - Windhoek - Johannesburg - Region Lowveld - Krüger Nationalpark - 3 Tage Maputo (Mosambik) mit Bootsfahrt - Blyde River Canyon - Johannesburg

    Die angegebenen Reiserouten sind Beispiele. Die aktuellen Angebote erhalten Sie über den weiterführenden Link.

Reisebericht Südafrika

Auf der Spur der großen Fünf - Südafrika-Rundreise

Kapstadt

Gondelfahrt

Gondelfahrt

Ankunft in Kapstadt
Über Amsterdam und Johannesburg ging es mit der KLM in rund 12 Stunden nach Kapstadt. Der Service der holländischen Fluglinie war erstklassig (kostenlose Kopfhörer und gutes Essen). Die Sicht war so einmalig klar, dass der Pilot aus Freude noch eine Ehrenrunde über die südliche Kapspitze drehte. Somit bekam unsere 26köpfige Kiwi-Reisegruppe, mit der ich unterwegs war, einen fantastischen Vorgeschmack auf die nächsten Tage. 
Trotz der langen Nachtfluges ging es vom Flughafen gleich zum Tafelberg. 30 Grad, fast Windstille und der klare Blick sind sehr selten in Kapstadt.

Tafelberg

Auf dem Tafelberg

Auf dem Tafelberg

Per Gondel auf den Tafelberg
Die Gondel fuhr somit, und das musste gleich ausgenutzt werden. Der untere Teil der Bergbahn dreht sich, so dass man einen gesamten Überblick über die wirklich schöne Stadt bekam.

Auf dem Tafelberg gibt es mehrere Wege, an denen man hiesige Pflanzen- und Tierarten bewundern kann. Und immer wieder laden gemütliche Plätze zum Entspannen und Genießen des Ausblickes Die umliegenden Berge, die relativ kleine City mit ihrer Skyline und die zahlreichen netten Häuschen am Berghang schmücken die Millionenstadt.

Waterfront

City

City

Impressionen von Kapstadt
Noch zählt Kapstadt zu den weniger gefährlichen Großstädten Afrikas. So kann man abends problemlos an der Waterfront bummeln, einkaufen und Bierchen oder Wein trinken. Nichts bei denken sollte man sich bei den zahlreichen müden Einheimischen, die sich einfach auf den Gehweg legen, wenn sie müde werden. Begrüßenswert ist die hohe Sauberkeit der Stadt. An fast jedem Pfeiler hängen Mülleimer, an jeder Ecke gibt es öffentliche WCs (die nichts kosten!) und es gibt kaum Raucher.

Waterfront

Waterfront

Hout Bay

Südlich von Kapstadt

Südlich von Kapstadt

An die Südspitze
Der erste Tagesausflug ging auf die südliche Kapspitze. Hier hat sich die etwas betuchtere Einwohner-Schicht nette Häuschen in schönen Buchten gebaut. Der spektakuläre Chapman's Peak Drive ist leider derzeit noch für rund 2 Jahre gesperrt, weil die Regenfälle der letzten Zeit die Berghänge "abrasierten". Aber auch die Nebenstrecke kann sich sehen lassen.
Da nicht immer so klare Sicht herrscht wie an diesem Tag legten wir spontan einen Zwischenstopp in Hout Bay ein. Von dort fährt ein Boot zur Seal Island. Gelegentlich kamen wir in Nebelbänke hinein, die in Südafrika eine exakten Grenze haben und nicht wie in Deutschland schwammig sind.

Robben

Robben und Wale

Robben und Wale

Haie und Wale

Pflanzenwelt im Nationalpark

Pflanzenwelt im Nationalpark

Seal Island
Das Betreten der Seal Island ist für Menschen streng verboten. Denn die Insel gehört den zahlreichen Robben und Vögeln, die sich hier angesiedelt haben. Schon beim Heranfahren des Bootes merkt man die Spielfreude der Tiere im Wasser an. Sehr natürlich ist hier der Geruch. Aber insgesamt zählte der Kurztrip zu den absoluten Highlights der Reise.
An der Atlantikküste sieht man öfters Haie und Wale. Auch wir hatten das Glück, zwei der großen Tiere von der Straße aus zu sichten.

Kap der guten Hoffnung

Paviane

Paviane

Paviane am Kap
Weiter ging es dann auf das große abgeschlossene Gebiet im Süden, dem Nationalpark "Kap der guten Hoffnung". Hier haben Antilopen, Affen oder Strauße und zahlreiche Pflanzenarten genügend Ruhe.  
Die Paviane lassen sich wenig stören, wenn die Touristen auf den beiden einzigen Straßen in dem Gebiet zum Beobachten stehen bleiben. 
Am Kap erwarteten uns keine der bekannten Stürme, sondern lediglich eine frische Brise, aber eine schöne Aussicht auf das Zusammentreffen der Ströme des indischen und atlantischen Ozeans. Offiziell beginnt der Indische allerdings erst am Cape Agulhas.

Cape Point

Cape Point - Brillenpinguin

Cape Point - Brillenpinguin

Boulder Beach

Pinguinkolonie Boulder Beach

Pinguinkolonie Boulder Beach

False Bay
Einen wunderbaren Blick auf die Kapspitze und den Nationalpark hat man von der Cape Point aus. Man kann den Berg mit einer Zahnradbahn erklimmen. Aber der Fußweg von 10-15 Minuten tut mindestens genauso gut. Auch hier entdeckt man "exotische" Pflanzen, Reptilien und beeindruckende Steinklippen. Ganz oben befindet sich der alte Leuchtturm. Hier sollte man seine Kopfbedeckung dann schon festhalten, denn es weht hier dann doch ganz schön.
Auf dem Rückweg ging es an die Westküste der False Bay. Hier befindet sich in Boulder Beach ein Strand, an dem sich zahlreiche Brillenpinguine angesiedelt haben. Nur selten bewegen sich die netten Tierchen voran. Hier ist die Frage, wer wen beobachtet. Der Weg zum Beach ist wie in allen Nationalparks hübsch angelegt.

Kirstenbosch

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Botanischer Garten
In Simon's Town kann man bunte Strandhäuschen sehen. Nach dem Mittagessen ging es dann noch zum Botanischen Garten Kirstenbosch im Osten von Kapstadt. Dieser Park liegt an einem Berghang, welcher ein prima Kulisse bietet. 
Zahlreiche einheimische Pflanzen kann man hier auf einer großen Fläche in Ruhe sichten. Daneben bieten große Rasenflächen und Teiche Platz für Picknicks und Erholung.
Zurück ging es in da Stadtzentrum, in dem sich unser Hotel befindet. Abends ist die City menschenleer. Die Empfehlung der Reiseleiter: nicht mehr aus dem Hotel, höchstens mit dem Taxi zur Waterfront. Kontakt zu den Einheimischen bekommt man in Kapstadt kaum, denn hier sind alle genauso in Eile wie in den Großstädten Europas.

Stellenbosch

Stellenbosch

Stellenbosch

Weinanbaugebiete
Ein weiterer Tagesausflug von Kapstadt aus ging in die Weinbaugebiete in nordöstlicher Richtung. Hier wurde zunächst die Universitätsstadt Stellenbosch besichtigt. Viele Bäume schmücken die beeindruckenden Straßen. In diesem Ort kann man sich sichtlich wohlfühlen.
Überraschend viele grüne Flächen säumen die Landschaft in dieser Gegend. In Franschhoek hatten sich früher die Hugenotten angesiedelt. Mittlerweile ist die französische Sprache verboten worden. Neben englisch wird viel Afrikans gesprochen, was dem Holländischen sehr ähnelt. Zusätzlich gibt es natürlich viele Stammessprachen wie Zulu. Trotzdem wurde hier den Hugenotten ein Denkmal gesetzt, die vor allen den Künsten und dem Wein zugeneigt waren.
Und wo wir schon beim Wein sind, besichtigten wir auch gleich den größten Weinkeller der Erde. Uns wurde gezeigt, wie Wein produziert wird und durften dann auch gleich 8 Sorten kosten. Die Führung machte ein Exil-Deutscher aus dem wohl bekanntesten deutschen Weinanbaugebiet: Hamburg.

Franschhoek

Hugenotten - Weinberge

Hugenotten - Weinberge

Gartenroute

Swellendam

Swellendam

Swellendam
Nach drei herrlichen Tagen in Kapstadt ging es wie immer frühmorgens mit dem Bus weiter. Die Fahrt ging Richtung Osten zunächst an der False Bay entlang. Auf dem Weg liegen auch die enorm großen Hüttendörfer der zumeist schwarzen Bevölkerung.
Beeindruckend waren immer wieder die Gebirge im Hintergrund, auf denen Nebelbänke lagen.
Rund 400 km Tagesfahrstrecke wurden nie langweilig, da immer wieder nette Orte und Landschaften auftauchten. Vor allem sei hier Swellendam zu nennen.

George

George

George

Interessante Route nach George
In den Gärten der Einwohner findet man recht skurille Dinge wie Riesenplastikfrösche oder einen Esstisch mitten im Fluss. In diesem Ort kann man gut spazieren gehen und essen.

Kurz vor der Gartenroute befindet sich der beschauliche, aber doch recht große Ort George. Hier findet man am Meer einen Strand, einen Hafen, einige Museen und Denkmäler. Sehr angenehm ist die nicht übertriebene Anzahl von Touristenläden, was für ganz Südafrika gilt.

Congo Caves

Cango Caves

Cango Caves

Wilderness
Die Übernachtung erfolgte in Wilderness, einem kleinen Vorort von George. Von dort aus machten wir eine Tagesfahrt in die nördliche Halbwüste. Hier befinden sich u.a. Cango Caves, einem gewaltigen Höhlensystem, das fantastische Gebilde enthält. Die ersten fünf Räume sind enorm groß und gut begehbar. Die hinteren Wege sind nur mit ganz schmalen Gängen verbunden ("Briefkastenschlitz") und mit einem Adventure Trip besichtigt werden kann.
In der Nähe befindet sich auch ein Krokodilsfarm. Hier werden in erster Linie zahlreiche Krokodile für Tiergärten gezüchtet.

Straußenfarm Oudtshoorn

Löwin

Löwin

Die traurige Farmwelt
Aber auch andere heimische Tiere kann man hier von Brückenwegen aus sehen: Löwen, Panther, Schlangen, Leguane und zahme Cheetahs.
Weiter ging es auf die Straußenfarm "Safari".
Pervers muss man die ansteigende Zahl von Straußenfarmen nennen, die es um Oudtshoorn in zahlreicher Form gibt. Vorwiegend die Mitteleuropäer benötigen anscheinend immer ausgefallenere Gerichte, Gepäckstücke und Kleidungsaccessoires, denn die Exportrate von Straußenfleisch, -federn, -eiern etc. beträgt 90%. Traurig, traurig. Zum Glück gibt es aber in Afrika noch reichlich freie Vögel.

Franschhoek

Strauß - Choo-Tjoe Train

Strauß - Choo-Tjoe Train

Choo-Tjoe Train

Plettenberg Bay

Plettenberg Bay

Mit der Bahn nach Knysna
In George befindet sich am Bahnhof ein interessantes Eisenbahnmuseum. Hier befinden sich etliche Loks und Waggons, die teilweise mit ganzen Wohneinrichtungen wie Badewanne ausgestattet sind. Aber auch andere Fahrzeuge aus alten Zeiten sieht man hier.
Mit einer Dampflokomotive und dem Choo-Tjoe Train fuhren wir dann zwei Stunden nach Knysna die Gartenroute entlang.
Immer wieder konnte man tolle Buchten, Wälder und Gebirge, kleine Orte und winkende Menschen sehen. Die Zeit verging wie im Fluge.

Big Tree

Storms River Bridge

Storms River Bridge

Die Storms Rover Brücke
Das Highlight der Fahrt war dann die Ankunft in Knysna, wo große Seen mit Brücken die Szenerie bestimmen. 
Unser Bus sammelte uns dann wieder auf. Bei tollem Wetter erreichten wir nach einger Zeit Plettenberg Bay, einem recht noblen Ferienort mit ganz hervorragenden Aussichten auf das Meer.
Am Nachmittag stoppten wir für einen halbstündigen Marsch, um den Big Tree zu sichten. Im Vergleich aber zu manchen US-Bäumen ist er aber relativ klein. Dennoch lohnt der Weg durch den Wald. In der Nähe befinden sich zudem gewaltige Brücken, u.a. die Storms River Bridge mit ergreifenden Einblicken in die Schlucht und zum Meer.

Port Elizabeth

Strand von Port Elizabeth

Strand von Port Elizabeth

Strandspaziergänge
So langsam wurde das Wetter etwas schlechter. Es blieb warm (23-30 Grad), aber es wurde etwas bewölkter und ab und zu fielen kurze Schauer. Das passte am Urlaubsort Port Elizabeth eigentlich gar nicht. So war der Strand auch menschenleer. Umso entspannter war für mich ein Morgenspaziergang an der Strandpromenade entlang. Hübsche Hotels und schöne Meeresblicke erfreuten mich mindestens genauso wie die hervorragende Hotelausstattung mit einer Baddurchreiche.

Durban

Durban

Durban

Südafrikanischer Inlandsflug
Am Vormittag verabschiedeten wir uns von der ersten Reiseleiterin, denn nun ging es per Inlandflug von Port Elizabeth nach Durban. Das ist der Urlaubsort für Südafrikaner schlechthin. In der Innenstadt ist es recht gefährlich. Wir waren zunächst in einem überdachten großen Markt, wo es fast alles gab.
Am Strand befinden sich etliche Vergnügungsparks und Restaurants. Dazu bieten etliche Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Beobachten den Bevölkerung und Touristen an. Hier gibt es u.a. auch ein Delphinarium.

Frühes Treiben

Delphinarium - Zulustamm

Delphinarium - Zulustamm

Umfolozi National Park

Umfolozi National Park

Umfolozi National Park

Der erste Nationalpark
Morgens wurde ich um 4 Uhr von großer Betriebsamkeit am Strand von Durban geweckt. Die Südafrikaner gehen nämlich erst vier Stunden zum Strand, bevor sie dann mit Arbeiten beginnen. Begünstigt wird das durch den frühen Sonnenaufgang. 
Nun sollten wir uns aber langsam von der Zivilisation verabschieden. Wir näherten uns den großen Nationalparks mit der freien Tierwelt. Als Vorgeschmack ist der Umfolozi zu nennen.

Hluhluwe

Nashörner und Zulus
Dieser Nationalpark ist vor allem durch sein Nashorn-Aufzugsprogramm bekannt. Aber viele dieser Tiere waren heute leider nicht zu sehen. Im Park sind nämlich recht hohe Büsche und Wälder. Vom Bus aus sichteten wir trotzdem Warzenschweine, Zebras, Affen, Vögel usw. Aber auch die enorme Größe der Landschaft konnte absolut begeistern.
Am Abend ging es in der Nähe von Hluhluwe in eine nettes kleine Hotel, in dem abends Zulustämme, auf dessen Gebiet wir uns befanden, Tänze und Gesänge aufführten.

Fortsetzung in Swaziland und Südafrika Teil 2

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