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Tunesien

Mausoleum

Mausoleum

Bericht von der einwöchigen Club/Rundtour durch Tunesien im Juli 2001
Die Tour:
- Coralia Club
- Monastir
- Tunis
- Sidi-Bou-Said
- Karthago
- Sahara

Coralia Club Monastir

Coralia Club Monastir

Coralia Club Monastir

Spiel und Spaß

Baboo

Baboo

Coralia Club Monastir
Die erste Zeit meiner Tunesientour verbrachte ich in der Club-Anlage Coralia. Um 5 Uhr angekommen und erst um 8 bekam ich meine Schlüssel. Ich wollte endlich schlafen, wurde aber um 10 von der Putzfrau geweckt. Ansonsten hatte ich aber nur gute Eindrücke: schöner Pool, direkt am Strand, nicht sehr voll, grandioses Sportangebot und vor allem pausenlos Unterhaltung. Die rund 20 Animateure lieferten wirklich hervorragende Arbeit ab. Jeden Abend lief eine Show (Musical, Comedy, Rockshow usw.), die durch Running Gags, kultige Moderatoren und eben tollen Animateuren als Künstler hervorragend ankam.

Am Pool

Liegen am Strand

Liegen am Strand

Clubleben
In der anschließenden Disconacht wurden sehr gute Titel (vorwiegend Rai und Dancefloor) gespielt. Für die Kinder gab es Baboo. Sie waren übrigens erstaunlich ruhig, was wohl daran lag, dass sie nicht aus Deutschland stammten. 
Etwa 90% der Gäste waren Franzosen, der Rest größtenteils Italiener. Die Hotelsprache war dementsprechend, wobei aber auch deutsch und englisch verstanden wurde. Das Buffet war sehr umfangreich (einmal sogar um den Pool herum). Durch Hitze und evtl. schlechtem Wasser konnte ich aber nur am ersten Tag davon genießen. Da ich es aber nicht lange am Strand aushalte, begann ich dann meine Tagestouren.

Am Strand

Dünen - Strand - Mittelmeer

Dünen - Strand - Mittelmeer

Bahnfahrt

Bahn nach Monastir

Bahn nach Monastir

Monastir

Mausoleum

Mausoleum

Tagesausflug Monastir
Viel gibt es über Monastir nicht zu sagen: es gibt interessante Gebäude, wie das Mausoleum und herrliche Aussichten auf das Meer. Leider nerven die Verkäufer in den Shops und auf dem Markt sehr. Man traut sich gar nicht, sich etwas anzugucken, weil man gleich Kamele angedreht bekommt. Trotzdem wirken die Tunesier sehr nett, ruhig und mit gewisser Ironie ausgestattet. Und die Deutschkenntnisse sind zumeist perfekt.

Shops und Burgen

Burg und Palmen

Burg und Palmen

Tunis

Springbrunnen

Springbrunnen

Die Hauptstadt
Es begann am Morgen mit einem Berufsstau. In der Innenstadt wurde überall gebaut. Es stank derart nach Autoabgasen, so dass viele Einheimische mit Mundschutz unterwegs waren. Insgesamt enttäuschte mich Tunis doch sehr. Die Altstadt ist mit seinen vielen Gassen zwar recht hübsch, aber fast komplett mit kleinen Märkten und Shops übersät.
Dicht an dicht drängeln sich Tunesier und Touristen durch enge Gassen, ständig von Kaufleuten bedrängt. Wer aber Andenken, oder Klamotten kaufen will, hat hier sicherlich die größte Auswahl.
Weiter ging die Tagestour Richtung Norden.

Altstadt

Moschee - Altstadt

Moschee - Altstadt

Künstlerischer Ort

Sidi-Bou-Said

Sidi-Bou-Said

Sidi-Bou-Said

Sidi-Bou-Said

Stadt in Blau-Weiß
In der glühenden Mittagszeit machte der Bus eine Stunde Pause in einer malerischen Stadt, oberhalb von Karthago. Hier sind alle Häuser blau bemalt. Die Gassen sind noch in altem, aber gutem Zustand. Steile Treppen und wunderbare Blicke auf das Meer ließen sich auch in der Sonne genießen.
Natürlich ist dieser Ort eine Touristenattraktion, was der "Natürlichkeit" ein wenig schadete. Aber insgesamt hat sich der Trip gelohnt.
Anschließend ging es nach Karthago, vorbei am Präsidentenpalast, den man nicht fotografieren durfte.

Blick auf Karthago

Karthago

Karthago

Karthago

Karthago

Möge Karthago zerstört werden

Karthago

Historische Gedenkstätte
Karthago - mehrfach zerstört. Würde überhaupt noch etwas zu sehen sein? Zunächst die erste Überraschung: Karthago gibt es auch heute noch - es ist eine Art grüner Villenvorort für die (Neu-)Reichen von Tunis - ein netter Ort. An der Küste sieht man dann noch die Überreste der römischen Bäder, die das ursprüngliche Karthago überdeckten. Aber auch von denen sieht man nur noch wenige Steinreste.   
Dennoch ist der Ort recht beeindruckend. Vor allem die Größe der ehemaligen Gebäude sind bemerkenswert. Imposant ist auch die Bucht, der Blick auf den Präsidentenpalast und die Pflanzenwelt.

El Djem

Schrifttafel

Schrifttafel

Nach diesen historischen Eindrücken machte ich mich am nächsten Tag in die Gegenrichtung auf: nach Süden Richtung Wüste.

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